Homöopathie und Cannabis

Homöopathie Cannabis
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Überlegst du, eine homöopathische Behandlung zu machen und möchtest wissen ob sich Homöopathie und Cannabis vertragen? Oder bist du Homöopath und hast Patienten, die gerne Cannabis konsumieren? In diesem Blog geht es um die Frage, wie sich die homöopathische Behandlung und der regelmäßige Konsum von Cannabis vertragen? Dieser Blog könnte auch für Cannabispatienten, die homöopathische Arzneimittel einnehmen, interessant sein.

Wer schwer krank ist und nach Hilfe sucht, wird vieles probieren und alles Mögliche tun, um seine Beschwerden zu lindern und gesund zu werden. Wir laufen vom Arzt zum Heilpraktiker und vom Ernährungsberater bis zum Humanenergetiker. Uns begleitet die Hoffnung nach Linderung und wenn, dann man bleibt bei der Behandlung, die einem hilft und gut tut.

Was ist Homöopathie?

Unter den alternativen Therapien entdecken und erleben viele die Homöopathie als sehr wirksam und lindernd. Homöopathie ist eine Reiztherapie, die eine Selbstheilung des Organismus anregt. Der Reiz wird durch eine homöopathische Arznei erzeugt und man wird im besten Fall gesund.
Damit dieser Reiz funktioniert, ist es besonders wichtig, dass er nicht gestört wird. Das ist wie mit einem Tropfen Wasser, der in einen See fällt. Ist der See ruhig, so bildet der Tropfen schöne, kleine Wellen. Ist der See unruhig, bilden sich verzerrte Silhoutten, das Bild wird unstimmig. Homöopathen wissen über die Bedeutung, dass der homöopathische Reiz, nicht gestört werden soll. Der Gründer der Homöopathie Dr. Samuel Hahnemann, schildert schon im 18. Jahrhundert, dass der Genuss von Kaffee und starken Kräutern, wie zum Beispiel Kampfer und Minze, die homöopathische Behandlung stören könnten.
In unserer modernen Zeit sind andere Störfaktoren dazu gekommen. Das könnten zum Beispiel Umweltgifte, E-Smog oder Medikamente sein. Dabei stellt sich natürlich auch die Frage, ob auch der Konsum von Cannabis, die Behandlung durch Homöopathie, stören könnte?

Homöopathie Heilpraktiker

Was ist Cannabis?

Cannabis oder Hanf ist die potenteste Heil- und Kulturpflanze überhaupt und kann überall auf der Welt, einfach und günstig angebaut werden. Sie ist einjährig und die weiblichen Blüten beinhalten medizinisch wirksame Inhaltsstoffe, die Cannabinoide. Bekannte Cannabinoide sind THC, CBD, CBG und viele mehr. Mehr als 20.000 wissenschaftliche Studien bestätigen die Wirksamkeit und Sicherheit von Cannabis als Medizin. Besonders bei Schmerzen, Entzündungen, psychischer Belastung, Bluthochdruck und Krebs, könnte Cannabis viel zur Gesundheit beitragen.

Die Blüten produzieren auch Hanfsamen, aus welchem das wertvolle Hanfsamenöl gewonnen wird. Es ist reich an Omega3-Fettsäuren, Zink und Eisen und ist ein wahres Superfood. Aus den Hanfblättern kann ausserdem guter und beruhigender Tee gemacht werden. Die Wurzeln werden vermahlt und bei Gelenkschmerzen zur Linderung eingesetzt. Der Hanf kennt also verschiedene, wunderbare Wege, wie er uns zu mehr Gesundheit verhilft.

Homöopathie und Cannabis

Wir wissen nun, dass sowohl Homöopathie und Cannabis sehr effektive Methoden zur Linderung oder Heilung von Krankheiten sein können. Während die Homöopathie mit dem Reiz die Selbstheilung anregt, sind es bei Cannabis die Cannabinoide, die an das Endocannabinoidsystem andocken und dort eine Veränderung bewirken. .

Hanfsamen sind ein Superfood und nähren unseren Organismus mit essentiellen Nährstoffen. Diese eingenommen, führen so auch wieder zu mehr Wohlbefinden. Homöopathie und Cannabis in der Behandlung wirken ganzheitlich, natürlich und ohne Nebenwirkungen. Sie wirken aber auf verschiedenen Ebenen, die Homöopathie über den Reiz und bei Cannabis eher über die Cannabinoide.

Heilpraktiker Boris Wakounig, ist seit vielen Jahren als Homöopath tätig und beschäftigt sich mit der Cannabismedizin. Er meint, dass es in der Praxis grundsätzlich schwierig ist, Störfaktoren in der homöopathischen Therapie zu erkennen. Man braucht viel Erfahrung und sollte seine Patienten sehr gut kennen um Störungen zu finden. Lebensmittel aus Hanf, wie Hanfsamen, Hanftee und Hanfprotein stören keine homöopathische Therapie. Eine gesunde und nährstoffreiche Ernährung, gehört zum Gesundwerden und ist wesentlicher Bestandteil der homöopathischen Therapie. Anders ist es, bei den Cannabinoiden wie CBD und THC.

CBD oder Cannabidiol ist ein nicht berauschendes Cannabinoid und hat ein sehr breites Wirkungsspektrum. CBD unterstützt die homöopathische Behandlung, weil es die allgemeine Gesundheit bei einem Kranken, fördern kann. Es kann komplementär, als wunderbare Ergänzung, verwendet werden. CBD wirkt beruhigend und ausgleichend und wirkt auf den gesamten Körper. Wenn du zum Homöopathen gehst, dann informiere ihn darüber, dass du CBD einnimmst. Er oder Sie, kann dann leichter unterscheiden ob die Behandlung erfolgreich war und wie man weitermacht.

Die Einnahme von THC, könnte die homöopathische Therapie unterstützen aber auch stören. Erzähle deinem Homöopathen, dass du Cannabis konsumierst. Vielleicht bist du ja auch Cannabispatient und bekommst Cannabisblüten auf Rezept? Dein Therapeut wird dich fragen, warum und wie oft du konsumierst. Das hilft ihm und dir zu erkennen, welche Hintergründe es bei dir gibt? Mit deinem Therapeuten kannst du dann auch die weitere Behandlung gestalten. Cannabis kann dann als Therapieform integriert werden. Manchmal bedeutet gesund werden auch, denn Genuss von Cannabis zu reduzieren oder darauf zu verzichten, so Boris Wakounig.

Wir alle sind oder waren schon einmal auf der Suche nach Gesundheit und inneren Frieden. Das ist Teil des Lebens. Es gibt sehr gute Homöopathen, die mit ihrer Erfahrung Kranke unterstützen, wieder gesünder zu werden. Der größte Heiler bist aber du selber, weil du an dich glaubst.

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Cannabis homöopathie

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