Hast du schon einmal die geomantischen Punkte an den Flüssen Nadiža und Soča entdeckt? Die Geomantie reicht weit in die Natur und in unsichtbare Fraktale hinein. Sie offenbart die Energien unserer Mutter Gaia und öffnet uns so die Türen zum sichtbaren und unsichtbaren Raum. Wir Schüler des Vereins Vitaaa haben uns auch dieses Mal auf den Weg gemacht, um die Botschaften, die die Natur für uns bereithält, zu spüren und zu hören. An den Flüssen Nadiža und Soča haben wir einige Naturwunder gesehen und gespürt. Um nur einige davon zu nennen …
Der Herbst ist da, und wir fahren durch das Soča-Tal nach Drežnica, wo sich die angehenden Geomanten treffen. Ich weiß nicht, ob der Begriff „Geomant“ überhaupt zutreffend ist. Geomanten sind keine Berufsgruppe wie beispielsweise ein Kfz-Mechaniker, der sich mit Motoren und Fahrzeugen auskennt. Der Geomant vermittelt zwischen der sichtbaren und der unsichtbaren Welt und hilft dabei, die Elemente ins Gleichgewicht zu bringen. Dazu bedient er sich derMeditation, spiritueller Übungen und kreativer Dinge, zu denen auch die Kosmogramme gehören, die der Künstler Marko Pogačnik geschaffen hat. Es handelt sich um eine kreative Tätigkeit, die sowohl breit gefächert als auch tiefgründig ist und beruflich eine Mischung aus Vermittler, Heiler und Künstler darstellt.
Iin Drežnica angekommen erwartetuns am Ende des Weges bereits der Krn. Der Krn thront wie ein weißer Herr über den Tälern und wacht über die Umgebung der Soča. Ich frage mich, warum ich seine Schönheit nicht bereits vor fünf Jahren gesehen habe, als ich auf dem Soča-Weg nach Tolmin wanderte. Ich frage mich auch, warum der Krn das Tal in Zeiten heftiger Kämpfe und des Krieges nicht beschützt hat? Hat er es nicht beschützt, weil wir Menschen unsere Schönheit und ihre tiefe Bedeutung vergessen haben? Der Krn selbst hat mir die Antwort gegeben – zumindest konnte ich mich mühelos mit seiner Energie verbinden. Ich sah mich selbst, wie er, der Krn, mich in seinen Armen wiegte. Er ist voller Freude darüber, dass wir Menschen uns an ihn gewandt haben. Dies hat ihn aus seiner steinernen Gestalt erweckt und eine Welle der Liebe und des Schutzes ausgelöst – zumindest war ich in seinen Händen noch kleiner als ein Säugling.
Wasserfall Kozjak und der Fluss Nadiža
Am Samstag machten wir uns auf den Weg entlang der Soča zum Kozjak-Wasserfall. Die Soča ist auch im Herbst wunderschön, doch es sind immer noch viele Besucher da. So gingen wir inmitten des Andrangs zum Wasserfall und hatten einen schönen Blick darauf. Anschließend tauschten wir unsere Eindrücke aus. Mein persönlicher Eindruck vom Wasserfall war, dass er eine Art Impulsgeber für die Region darstellt. Die Höhle, in die der Wasserfall mündet, wirkt auf mich wie ein Resonanzkörper. Die Resonanz ist aus meiner Sicht Teil unseres Fraktals, das ich Gaia nenne. Resonanz nährt, gibt Impulse und Schwingungen. Als Teil des Ganzen prägt sie dieses Feld mit und versetzt es in Schwingung. Ich stelle mir vor, dass diese Schwingung wie ein Klebstoff all diese Elemente zusammenhält – sei es das weibliche Element, das männliche Element oder die Wesen, die hier leben …
Nun ging es endlich zur Nadiža, einen Fluss, den ich überhaupt nicht kenne. Er liegt etwas abseits meiner üblichen Routen nach Slowenien. Wir aßen am Fluss zu Mittag, kühlten uns im Wasser der Nadiža ab und machten uns anschließend auf den Weg in den Wald.
Die Shi-Felsen und der Geopunkturkreis
In der Nähe der Nadiža haben wir versucht, die Felsen zu spüren – vielleicht versammeln sich dort Shi-Wesen? Ich weiß es nicht, denn für mich sind die Felsen zwar sichtbar interessant, doch das Spüren ist mir nicht so gut gelungen. Anderen gelang es jedoch, und sie sahen in ihnen einen heiligen Ort und, wie so oft, einen Ort, der diese Gegend verbindet.
Zum Abschluss des Tages haben wir uns noch den Geopunkturkreis der Kosmogramme angesehen. Auf dem Grundstück der Sponsorin stehend, haben wir dort einige wunderschöne Kosmogramme entdeckt. Unter anderem auch von Marko und Marika Pogačnik.
Abschluss in Drežnica
Am Sonntag konnten wir noch einige Kraftorte bewandern, von denen sich einige in der Nähe von Kirchen befanden. Für mich endet der Tag jedoch früh, und ich mache mich auf den Heimweg. Auf der Straße wimmelt es von Menschen in Autos, auf Motorrädern oder Fahrrädern. Auch sie suchen und finden die Schönheit der Natur. So wunderbar ist die Geomantie an den Flüssen Nadiža und Soča…
Interessierst du dich für die Arbeit von Marko Pogačnik? Wende dich bitte an den Verein Vitaaa.
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