Mit der Geomantie Schule im Karst

Geomantie
Gesunde

Diesmal bewegen wir uns durch den slowenischen Karst und suchen und finden Gaias Kraftorte. Wir wandern entlang des Flusses Glinščica, steigen in eine geheimnisvolle Höhle bei Beka hinab und spüren die Energie der Kirchein Ocizla. Ein Wochenende voller interessanter Orte und Energie für uns Geomantieschülergruppe. Es hinterlässt tiefe Eindrücke in meiner Seele.

Wir haben April, und die ersten beiden Wochenende waren windig, kalt und nass. Dieses Mal ho!en wir Schüler, dass wir etwas mehr Glück mit dem We“er haben. Deshalb haben wir uns hier im Karst versammelt, wo das We“er irgendwie besser ist. Als wir uns am Freitagabend im Hostel trafen, spürte man, wie unsere Gruppe immer mehr zu einer Einheit zusammenwuchs. Wir lernten uns kennen, vertrauten einander und jeder fand seinen Platz in der Gruppe.

Wandern an der Glinščica

Wir verbrachten den ganzen Tag damit, das Tal der Glinščica zu erkunden. Die Glinščica ist ein
kürzerer Fluss im Karst. Sie entspringt einem 30 Meter hohen Wasserfall und folgt einem
Canyon, den die Glinščica ausgewaschen hat, bevor sie in die Adria mündete. . Geologisch gesehen ist das Tal eine Kombination aus Karst und Flysch, und auch alte Teile der
Eisenbahnlinie sind sichtbar. Das gesamte Tal bot viel Naturschönheit – ein wahres Paradies für uns junge Geomanten. Wir fühlten uns also mit der Energie verbunden. Der ganze Raum, den Mutter Gaja dort schafft, ist etwas Besonderes. Der Fluss verleiht ihm Leben, die Steine und Felsen sind wie der männliche Teil und geben dem Fluss Weg und Schutz zugleich. Wir betasteten einen Stein in Rückenform und setzten uns später auf größere Steine. Während der Übung, die wir dort machten, hatte ich das Gefühl, die Steine wirkten wie weiche Fasern. Die Steine wirken wie Menschen, schwer und kalt, doch mir erschienen sie so sanft und weich wie Watte.
Wenig später wanderten wir durch die Schlucht und stiegen hinauf zur Marienkapelle auf dem Peče. Wer Buße suchte, ging barfuß auf dem Peče, um inneren Frieden zu #nden. Deshalb ist es vielleicht ein energetisch schwieriger Ort. Wir ha“en dort jedenfalls einen wunderschönen Blick auf das Glinščica-Tal. Auf dem Weg nach unten hielten wir an, um die Schönheit des Glinščica-Wasserfalls zu bewundern. Es gab noch eine kurze Runde zur Adria-Küste von Ankaran, bis es dann zum Abendessen ging.
Ich und die meisten von uns waren schon ziemlich müde, und der Tag wollte noch lange nicht enden. Meine Freunde Maja und Uroš luden uns zu einer Kakaozeremonie am Abend ein. Abends gingen wir in die Energie des Kakaos, verbanden uns mit ihm und fragten nach dem, was uns in diesem Moment wichtig war. Darauf folgte eine Samstagsparty mit lauter Musik, bis nach Mitternacht.

Rafting auf dem Bach

Der Fluss Beka

Am Sonntag machten wir einen Ausflug zum Fluss Beka. Ein wunderschöner kleiner Fluss fließt
durch einen zauberhaften Wald. Wir überquerten die Brücke, die die Natur selbst erschaffen hatte. Der Punkt, mit dem wir uns verbunden fühlten. Ein Stück weiter erwartete uns bereits eine Stufenplatte. Wasser ergoss sich über die Kaskaden und fiel dann in die Höhle. Ich weiß es nicht, aber mein Bericht kann die kräftige Energie und die malerische Schönheit dieses Ortes wohl nicht beschreiben. Das Wasser, das zuerst über die Kaskaden herabstürzt, fließt dann in die Höhle hinab. Die Höhle hat ein Portal und vermittelt das Gefühl, als hätte männliche Energie die Höhle geöffnet und dem Fluss einen Weg in die Unterwelt geebnet.
Wir erkundeten und tasteten uns weiter. Bald sahen wir eine weitere Höhle. Wir stiegen hinab. Ein steiler Pfad führte durch niedrige und enge Tunnel in die Grotte hinab. Dort spürten wir den Raum weiblicher Energie, der durch die Symbolik der Höhle repräsentiert wird. Nach einer kurzen Meditation kehrten wir zum Ausgang zurück. Zumindest für einige von uns war die Angst, in die Höhle abzusteigen, eine große Herausforderung…

Abschluss in Ocizla

Die Geomantie-Schule im Karst neigt sich langsam dem Ende zu. Wir besuchten noch die Kirche in Ocizla. Dort sahen wir kräftige Bäume und machten eine Fühlübung. An einem Baum bemerkte ich, dass die Äste nach der heiligen Geometrie angeordnet waren. Zumindest kam es mir so vor. Wir teilten diese Momente miteinander und schlossen diesen wunderbaren Workshop ab…
Dieses Wochenende war für mich voller authentischer Energie. Ich war begeistert von der
Anwesenheit von Mutter Gaia, dem schönen Wetter und der guten Dynamik in der Gruppe. Die
stundenlangen Spaziergänge, das Spüren der Energie und die durchwachten Nächte waren aber auch anstrengend. Natürlich löste eine so starke Verbindung auch einen persönlichen Transformationsprozess in mir aus. Ich verbrachte einige Tage damit, diese zu verarbeiten und
kehrte glücklich und voller Energie in mein normales Leben zurück. Ich freue mich schon jetzt
auf unsere Gruppe und den nächsten Workshop.

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