Cannabis lindert Krämpfe bei Multipler Sklerose

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Die positiven Effekte von Cannabis auf unsere Gesundheit sind mittlerweile gut erforscht. Immer mehr Menschen bestätigen die positive Wirkung von Cannabinoiden bei Schmerzen, Entzündungen und Schlafproblemen. Doch wie sieht der Nutzen von CBD bei schweren Erkrankungen, wie zum Beispiel bei MS, aus? Eine neue Studie untersucht Krämpfe bei Multipler Sklerose und bringt gute Neuigkeiten für MS-Patienten.

Mehr als 13.000 MS-Kranke leiden in Österreich an der chronisch-entzündlichen Erkrankung. Meistens beginnt MS schleichend, und die Beschwerden entwickeln sich über einen langen Zeitraum. Am Beginn der Erkrankung merkt man kaum Beschwerden, da diese nur in Schüben auftreten. Oder die Symptome sind so vereinzelt, dass sie zu jeder anderen Krankheit passen könnten. Zu den häufigsten Symptomen der Multiplen Sklerose gehören Sehstörungen wie Doppelsehen, verschwommenes Sehen und Sehverlust. Zittern, Schwäche und Lähmung einzelner Körperteile können auch schon am Beginn der Erkrankung auftreten, bilden sich dann aber meistens wieder zurück.

Cannabis hilft bei Krämpfen

Besonders typisch für MS sind Spasmen, auch Krämpfe genannt. Sie entstehen, weil sich Entzündungen im Rückenmark entwickeln, die zu verschiedenen Muskelkrämpfen im Körper führen. Spastiken findet man auch bei anderen Erkrankungen, wie zB der Endometriose, weshalb sich die Wissenschaft intensiv damit beschäftigt.

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So auch in der Cannabismedizin, wo auch chronisch-entzündliche Erkrankungen erforscht werden. Dass Cannabis eine positive Wirkung bei Schmerzen und Entzündungen hat, wurde mittlerweile durch sehr viele unterschiedliche Studien bestätigt. Darum wissen wir, dass zB Cannabidiol eine positive Wirkung bei der Behandlung von MS haben kann. In diesem Blog schauen wir uns an, was empirische Studien zur Behandlung von Krämpfen bei Multipler Sklerose sagen.

Eine soeben veröffentlichte Metastudie der Universität Sevilla beleuchtet verschieden Studien zu dem Thema. Diese wurden durchgeführt, um festzustellen, ob Cannabinoide wie CBD, CBN oder THC einen Einfluss auf Spasmen haben. In den fünf verglichenen Studien zeigt sich klar, dass ein großer Anteil der MS-Patienten positiv auf die Einnahme von Cannabinoiden reagiert.
Etwa 45% der Studienteilnehmer berichten von einer eindeutigen Verbesserung der Krämpfe durch die Einnahme von CBD und THC. Nicht nur die Stärke der Krämpfe, auch deren Häufigkeit hat abgenommen. Dieser Effekt wurde schon bei geringen Dosen von Cannabis beobachtet. In etwa 40% der Fälle brachte das Cannabisöl leider keine Linderung. Fast alle Probanden haben das Cannabis sehr gut vertragen. Nur bei wenigen sind geringe Nebenwirkungen aufgetreten. Diese Studie zeigt auch wieder, dass Cannabis als Medizin sehr gut verträglich ist und es kaum Neben- oder Wechselwirkungen bei deren Einnahme gibt.

Diese und viele andere Studien zu Multipler Sklerose zeigen, dass Cannabinoide wie CBD eine mögliche Alternative zur Linderung der Beschwerden sind. Cannabis-Medizin ist bestens geeignet als Ergänzung zur anerkannten Medizin. Bist du auf der Suche nach Cannabinoiden, wie zum Beispiel CBD?

Quelle:

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